Auftrittskritiken || CD-Rezensionen
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Goût de sel Rezension im Folker



SCHNÉ ENSEMBLE
Goût De Sel Live
schne-ensemble.de
(Cross The Border Productions CD 002 2015)
17 Tracks 74:02

Längst erklingt der Ruf der sechsköpfigen Formation um die Sängerin Henrike Krügener alias Schné und den Geiger Ingo Höricht weit über Bremen hinaus. Jetzt ist ihre kreative Mischung aus Chanson, Songwriting, Jazz und Klezmer erstmals live auf CD zu hören. In dem im Dezember 2014 aufgenommenen Konzert brilliert das Ensemble zudem erneut mit seinen Vertonungen deutschsprachiger Lyrik.



"todavia" - Rezension im Musiker Magazin

MUSIKER MAGAZIN 4/15 - 1/16

INGO HÖRICHT
"todavia"

Der Komponist und Produzent Ingo Höricht hat mit "todavia" die Fortsetzung von "ventana al verano" herausgebracht. Er bezeichnet die neun Stücke als "musikalische Zwiegespräche" zwischen Klavier und Kontrabass sowie Klavier und Klarinette. Die Musiker Marialy Pacheco (Klavier, David Jehn (Kontrabass) und Bernd Schlott (Klarinette) interpretieren die Werke aus der Feder Hörichts gefühlvoll und Ausdrucksstark. Klassische Instrumente, die im eingängigen Jazz swingen, streicheln die Seele. Die CD ist perfekt für triste Wintertage. Zum Einkuscheln und Zur-Ruhe-Kommen. Die Stücke sind nicht eintönig, fügen sich aber dennoch ineinander, so dass ein großes Ganzes entsteht. Wieder einmal beweist Höricht, manchem bestimmt bekannt vom Schné Ensemble, wie wunderschön Instrumentalmusik sein kann."



aktuell im CD-Player

Hifi-Forum.de

"Erfrischend gute Musik aus Deutschland (!)"


"todavia" Rezension im Kultkomplott

Kultkomplott

Ein verrauchter Blues, eine romantische Elegie, ein leiser Bossa Nova, eine strahlende Ballade. Ingo Höricht, Geiger und Komponist aus Bremen, hat für die Interpretation eigener Stücke die Pianistin Marialy Pacheco als musikalisches Zentrum gewinnen können. Was die in Deutschland lebende Kubanerin spielt, sie war 2012 Gewinnerin der „Solo Piano Competition“ im Rahmen des Montreux Jazz Festival und wurde 2014 als erste Jazzpianistin zur offiziellen „Bösendorfer Künstlerin“ berufen, lebt vom Temperament und der Musikalität ihrer karibischen Heimat. Doch wie sie in der vorliegenden Aufnahme deutlich macht, beherrscht sie die kammermusikalischen Varianten des Jazz ebenso stilsicher. In kurzen Solo- und Duoeinspielungen mit Bernd Schlott (Klarinette) und David Jehn (Bass) haucht sie mit weichem, sensiblem Anschlag den Vorlagen etwas melancholisch Ambitioniertes ein, rückt die insgesamt acht Kompositionen, was die unaufgeregte Dringlichkeit ihrer Herangehensweise betrifft, in die Nähe von bekannten Jazz-Standards. Ihr Wechselspiel zwischen Komposition und Improvisation strahlt kontemplative Ruhe aus, ohne dass sie sich in den Fallstricken der Vorhersehbarkeit oder Durchschaubarkeit verfängt.
Ihre Duos mit Bernd Schlott und David Jehn sind geschliffene Dialoge, auf Augenhöhe umgesetzt. Sehnsuchtsmelodien, verpackt in verbindliche Strukturen, leicht aufgebrochen durch spontane Ideen, die an einigen Stellen der Musik eine andere, unvorhergesehene Richtung gibt. Es ist schon eigenartig, dass dieses kleine Juwel keinen Vertrieb gefunden hat. Aber man kann die Aufnahme unter folgender Anschrift auch bestellen: Ingo Höricht, Holbeinstr. 17, 28209 Bremen oder: http://www.ingo-hoericht.de/kontakt.php?p=7
Jörg Konrad Kultkomplott



Angehört: Schné Ensemble live - "goût de sel"

Lüneburger Landeszeitung

Geige, Viola und Gitarre
spielt Ingö Höricht, er
komponiert Musik zwischen
Klassik, Jazz und Chanson und
leitet neben der Gruppe Mellow
Melange auch das Schné
Ensemble. Das formiert sich
um eine Sängerin, deren Name
Schné ideal zu einer Musik
voller Poesie passt. Mit einer
zwischen kindlich und jazzig
changierenden Stimme fängt
Schné Lieder ein, die versponnen
sein können, voll von
Melancholie und dann wieder
voller Lebenslust. Das live aufgenommene
Album „Goût de
sel“ (Starfish Music) bringt Vertonungen
von Lasker-Schüler,
Rilke und Brecht, eigene Stücke
der Bandmitglieder, es wandert
durch Sprachen und Stile, bildet
dabei dank sensibler Arrangements
eine Einheit. oc



Abgehört

Lüneburger Landeszeitung

Vorsicht Suchtgefahr! Mit
dem Bassisten David Jehn
hat die kubanische Pianistin
Marialy Pacheco bereits ein
Album aufgenommen. Für „todavia“
(Starfish Music) kommt
Klarinettist Bernd Schlott hinzu,
und gemeinsam spielen sie
traumschönen, balladengetränkten
Jazz, in den man sich
einfach fallen lassen kann, um
ein wenig mitzuschweben. Hier
und da wecken die Kompositionen
von Ingo Höricht (Mellow
Melange) bzw. das bei aller
Poesie nie klischeehafte Klavierspiel
der Kubanerin mit ein
paar Reibungen aus der Trance,
das erfrischt.
Einfach nur zuhören und genießen!
oc



Ingo Höricht & Michael Berger "Moments Animés"

Musiker Magazin

"Ingo Höricht an der Violine und Michael Berger am Piano und heraus kommt "Moments Animés", was soviel wie bewegte oder bewegende Momente heißt. Hierzu braucht man keinen Gesang, nein, der würde diese einzigartige Atmosphäre nur zerstören. Hier lässt man sich von den beiden Meistern und ihrer verträumten Musik einfach tragen. Musikliebhaber des gepflegten Klanges werden ihre helle Freude an Stücken wie "Impromtu" oder dem wohl schönsten Stück des Albums "Collegato" haben. Welche Wirkung und welche Farbigkeit die Musik des Duos hat, lässt sich sicherlich nicht allgemein beantworten, sondern muss von jedem Einzelnen in Erfahrung gebracht werden. Die wunderschönen Klaviermelodien und die mit viel Gefühl gespielte Violine tragen einen einfach nur davon. Gänsehaut bleibt beim Hören von "Moments Animés" nicht aus. Keine Ahnung, ob die Musikwelt auf "Moments Animés" gewartet hat. Eins ist aber schon mal sicher: ohne diese Platte wäre sie auf jeden Fall ein ganzes Stück bornierter."


Ingo Höricht & Michael Berger - Moments Animés

gaesteliste.de Klaus Reckert

Ingo Höricht & Michael Berger - Moments Animés

"Instrumentalmusik für Violine/Viola und Flügel ist vermutlich nicht ganz das typische Beuteschema der meisten GL.de-Leser. Der Blick über den Rand der Gästeliste ist hier aber ungemein lohnend: Michael Berger (pno; u.a. Quadropol, Mellow Melange, Schné Ensemble, Kooperationen mit Eberhard Weber oder John Abercrombie) und Ingo Höricht (vln; u.a. Mellow Melange, Lamberti Quartett) gelingt das Kunststück, klassische Traditionen und Instrumentarium mit jazzigen Freiheiten zu berührender neuer Musik zu verschmelzen. Beispielsweise zu der den Anfang machenden, sterbensschönen und melancholischen "Rhapsodie". Sie scheint zunächst den puren Wohlklang zu verbreiten, doch ein "schräger" Lauf auf dem Flügel bereitet auf den folgenden folkigen Aufbruch vor. Jazzartig mutet vor allem das Zusammenspiel und Aufeinander eingehen der Künstler an. Obwohl es sich um auskomponierte (von Höricht, nur die Klavierarrangements stammen von Berger) Musik handelt, hat man den Eindruck, einen (auf unglaublich hohem Niveau geführten) Disput zu belauschen, bei dem abwechselnd der eine den anderen Gesprächspartner überzeugt und so den Diskurs auf neue Pfade führt. Einen von vielen Höhepunkten bietet das sanft vergehende "Ultima Luce".
PS: Ingo Hoericht bietet kostenlose mp3-Downloads zu vielen seiner Veröffentlichungen an, beispielsweise unter der zweiten Surfempfehlung. Noch mehr aber empfiehlt sich natürlich der CD-Erwerb, gerade bei derartig audiophiler Musik."



INGO HÖRICHT & MICHAEL BERGER

FOLKER 1 2015

INGO HÖRICHT & MICHAEL BERGER
Moments Animés

(Cross the Border Prouctions 001 2014, go! www.ingo-hoericht.de )
16 Tracks, 47:53

Ein Fall für Klassikliebhaber: Der musikalische Grenzgänger und Violinist Ingo Höricht spielt mit dem Jazzpianisten Michael Berger kammermusikalische Duos. Die Werke knüpfen an Kammermusik der Romantik an. Gelegentlich meint man Tango-Melancholie zu spüren. Die Musiker spielen schwermütig und sehnsuchtsvoll. Ein Album für ruhige Stunden.



Abgehört: "moments animés"

Lüneburger Landeszeitung

"Als Duo entwickeln Höricht & Berger Musik auf einer romantischen, traditionsbewussten, also klassisch verankerten Basis. Die Muster werden aber aufgebrochen, mit Elementen von Folk bis Jazz bereichert, was Spannung schafft, - alles in hoher Qualität und im Bewusstsein, dass die Kraft in der Ruhe liegt.! (oc)


Ventana al Verano (Marialy Pacheco & David Jehn)

www.homecinema-fr.com Coup de coeur Jazz de la semaine

"Et là, tout de suite le sentiment d'un truc plus sincère, qui donne envie d'écouter plus. Bingo, c'est vraiment très bien. En duo avec le contrebassiste David Jehn (inconnu pour ma part), mais souvent en solo, le disque qui s'appelle "Ventana al Verano", sur des compositions de Ingo Höricht (encore inconnu).

Un résultat très sympa, pas de prise de tête, ça coule, ça swingue un peu, ça sonne, un peu "facile" parfois mais globalement très agréable à écouter. Ça fait quelques temps que je l'ai, et il revient régulièrement, c'est la signature d'un disque à conseiller :wink: ."