Auftrittskritiken || CD-Rezensionen
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Zwischen ernster und populärer Musik Das Album "Orfeo"


Lüneburger Landeszeitung

Von Heinz-Jürgen Rickert

Kaum eine Figur aus der griechischen Mythologie inspirierte Künstler seit Jahrhunderten mehr als diese: Orpheus, der Sänger und Dichter, dessen Stimme aufgebrauste Meereswogen angeblich glättete, die antiken Sirenen übertönt haben soll und sogar den Höllenhund Kerberos zum Schweigen brachte. Monteverdi, Gluck und Jacopo Peri waren im frühen 17. Jahrhundert die ersten Komponisten, die ihm Bühnenwerke widmeten. Nun lieferte der auch in Lüneburg bestens bekannte Ingo Höricht einen weiteren Beitrag für diesen üppigen Fundus.
Mit dem Ponticulus Quartett sowie den drei Gästen Paul Bialek (Violine), Gordon Hamilton (Klavier) und Albert Zilverberg (ebenfalls Klavier) spielte der vielseitig interessierte Komponist, Produzent und Geiger sein jüngstes Album mit dem beziehungsreichen Titel "Orfeo" ein. Es ist eine Gratwanderung in den Grenzbereichen von populärer und ernster Musik, manches nachdenklich auch meditativ, anderes in schnellerer Geschwindigkeit, gelegentlich mit leichtem Jazz-Idiom. Oft fallen die stark herausgearbeiteten Themen und Motive auf. Stücke wie das perlende "Remember" beeindrucken als Erzählung ohne Worte. "Subotica" zum Beispiel besticht im Mittelteil durch rhythmisch prononcierte Rasanz, "Frost" oder "Snow" halten eher inne, sind introvertierter.
Jede Komposition entfaltet eine enorme Bildkraft in lyrischer Qualität. Die Playlist mit 16 Aufnahmen in unterschiedlichen Besetzungen zwischen Solo und Quintett schafft einen Ruhepunkt, lädt ein zum Schweifen und Assoziieren. Den Interpreten gelingt es hervorragend, die Noten zu vitalisieren und energetisch aufzuladen: ein sorgsam austariertes, feines Album zum Entspannen. (Cross the Border Productions, gefördert durch das Bundesministerium für Kultur und Medien.) hjr



„Orfeo“ - Kammermusik von Ingo Höricht & mehr auf hr2 Kultur „Hörbar“


hr2 Kultur „Hörbar“, Sendung v. Freitag, 17.06.22, 19 bis 20 Uh

Hier ist die Hörbar von hr2 Kultur, „Musik grenzenlos“ unser Motto und heute gucken wir auf Kammermusik. Klingt langweilig, altbacken. Nicht, wenn der Bremer Komponist, Bandleader, Musiker, Produzent Ingo Höricht sie anpackt. Seit vielen Jahren hat er ein erstaunliches Händchen dafür, klassischen Ensembles wie einem Streichquartett oder Streichinstrumenten mit Klavier bzw. Akkordeon Kompositionen wirklich auf den Leib zu schneidern und die klingen dann leichtfüßig und melodisch, aber kommen trotzdem nicht belanglos daher. Verschiedene Ensembles nutzt er, eines heißt z.B. Mellow Melange, ein anderes Schné Ensemble und auch mit dem Ponticulus Quartett aus Hamburg verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit. Ingo Höricht hat sich bewusst für dieses Leben als freier Musiker und Komponist entschieden, auch wenn manchmal Management und Verwaltung die halbe Zeit auffressen, wie er sagt. In der anderen Hälfte kann er dafür aber auch tun und lassen, was ihm gefällt, also sich mit den Musikerinnen und Musikern zusammentun, die ihm sympathisch sind, Konzerte spielen, Aufnahmen machen mit der Musik, die er selbst schreibt und die auch seinen Vorstellungen von moderner Kammermusik am besten entspricht. Mehr als 40 Alben in diesem weiten Feld zwischen Chanson, Jazz, Pop, Folk, Filmmusik, Kammermusik und Avantgarde sind so schon entstanden und mit „Orfeo“ kommt jetzt ein weiteres dazu und auch das ist einfach hörenswert.

Gleich zwei Kompositionen von Ingo Höricht in Folge hatten wir gerade am Ende von diesem ersten Block der Hörbar, zuerst der Titel „Snow“ mit Katerina Chatzinikolau und Albert Zilverberg an Violine und Klavier und jetzt zum Schluss noch ein zärtliches und zugleich tieftrauriges „Nocturne“ mit dem Ponticulus Streichquartett. “Orfeo“ heißt das neue Album, auf dem der Bremer Komponist und Musiker Ingo Höricht einige seiner Kompositionen zusammengetragen hat und das wir Ihnen heute im Fokus vorstellen an dieser hr2-Kultur-Hörbar. „Orfeo“ ist in gewisser Weise das Gegenstück zum Album „Euridice“. Das hat Höricht vor fast 20 Jahren gemeinsam mit dem Holzbläser Bernd Schlott veröffentlicht. Diesmal sind es hauptsächlich Streichinstrumente, die den Ton angeben, dazu ein Klavier, teilweise gespielt von der kubanischstämmigen Jazzpianistin Marialy Pacheco. Auf manchen Stücken ist auch eine Flöte mit dabei und Ingo Höricht zeigt mit diesem Album einmal mehr sein sehr feines Gespür für schöne Melodien und Arrangements, immer zugänglich, niemals seicht, und da ist es auch kein Wunder, dass seine Stücke auch mal verwendet werden, um besonders emotionale Filmsequenzen zu unterlegen. Das kann man sich schon gut vorstellen. Ingo Höricht hat selbst in einem Interview mal gesagt: „ Musik kann Gefühle auslösen und im Menschen zum Schwingen bringen, Trauer, Enttäuschung, Sehnsucht, aber auch Freude, Begeisterung, Glück. All das lebt auch in der Musik, in ihrem Auf und Ab, dem Wechsel der Tonfolgen und Rhythmen, ihrer Harmonien und Klangfarben, ihren Tempi und ihrer Dynamik. Ich möchte mit meinen Kompositionen möglichst viele Menschen erreichen, aber ein Konzert vor 20 Leuten ist auch schön, wenn ich auf der Bühne die Empfindungen spüre, die wir im Publikum auslösen.“ (Aus der Moderation von Bianca Schwarz)



"Orfeo" in der "Hörbar" von hr2

Hessischer Rundfunk hr 2 "Hörbar" 17. Juni 2022 19.00

Dass man auch heute noch klassische, melodiöse und dennoch im besten Sinne zeitgemäße Kammermusik komponieren kann, das beweist der Bremer Musiker und Komponist Ingo Höricht.

Seit vielen Jahren ist er schon aktiv mit seinen diversen Ensembles (Mellow Melange, Ponticulus Quartett, Schné-Ensemble u.a.), schreibt vorwiegend instrumentale Kammermusik, die ästhetische Schönheit mit hohem künstlerischem Anspruch vereint und gerne auf Stil- und Genregrenzen pfeift. Mehr als 40 (!) Alben zwischen Chanson, Jazz, Pop, Folk, Filmmusik, Kammermusik und Avantgarde sind auf diese Weise schon entstanden, mit "Orfeo" kommt jetzt ein weiteres dazu und auch das ist einfach hörenswert!



"Orfeo" - das neue Album von Ingo Höricht

KultKomplott - Kultur statt Trott

In den nächsten Tagen erscheint Ingo Hörichts neues Album „Orfeo“, eine Sammlung von sechzehn Kompositionen, die mit gewohnt verlässlichen und großartigen Instrumentalisten eingespielt ist. Mit dabei das Hamburger Ponticulus Quartett, die kubanisch stämmige Jazz-Pianistin Marialy Pacheco, die polnische Flötistin Mariola Rutschka und viele andere. Diese Art von stiller, melodischer Kammermusik verströmt einen inneren Glanz und eine wohltuende Ausgeglichenheit.


Albumvorstellung von "DEEP BLUE" im Musiker Magazin 1/2021

Musiker Magazin 1/2021

Ingo Höricht
"Deep Blue"
Der studierte Violinist Ingo Höricht ist Kennern nicht nur durch sein spielerisches Talent bekannt, sondern auch durch seine kompositorischen Fähigkeiten, die er mit Projekten wie Mellow Melange oder dem Schné Ensemble immer wieder unter Beweis gestellt hat. Mit "Deep Blue" ist nun kürzlich unter seinem eigenen Namen ein neues Album erschienen, auf dem Höricht und sein Ensemble sich wieder einmal Hörichts großem Steckenpferd, ja seiner gar nicht so heimlichen Liebe widmen: der Kammermusik. 16 Stücke bzw. Arrangements erwarten den Hörer auf "Deep Blue", und sie geben einen tiefen Einblick in die Vielfältigkeit in Hörichts Werk und seine unorthodoxe Stilmischung. Vom Piano-Solo über das Trio aus Klarinette, Cello und Klavier bis hin zum Streichquartett sind so gut wie alle denkbaren Besetzungen zu finden. Auch die Stimmung der einzelnen Stücke reicht von ruhigen und andächtigen, vom "Nordic Jazz" inspirierten Stücken (die an moderne Interpreten wie Jan Garbarek oder Ketil Björnstad erinnern) bis hin zu feurigen Kompositionen, in denen osteuropäische Klassik, Jazz und Folk aus Südeuropa und dem Balkan zu verschmelzen scheinen. Ingo Höricht und seinen Mitmusiker*innen ist mit "Deep Blue" ein absoluter Geheimtipp gelungen für diejenigen, die gerne über den Deckelrand von Klassik und Kammermusik hinausschauen - ein Genre, in dem die Scheuklappen bisweilen oft noch sehr hoch gezogen werden.
www.ingo-hoericht.de P.S.



Schné Ensemble STEPPENWOLF

Jazzpodium Juni 2019

"Steppenwolf" betitelt das Schné Ensemble seine CD und weist darauf hin, dass die Gruppe um die Sängerin Schné sich auf Ursprünge besinnt. Es ist die musikalische Umsetzung von deutsch- und fremdsprachiger Lyrik durch die weiche und helle, ja intime Stimme der Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Henrike Krügener heißt. Dieses Mal hat sich die Formation die Texte von Hermann Hesse, Kurt Tucholsky, Rainer Maria Rilke, William Blake und William Shakespeare, Paul Verlaine, Mascha Kaléko und Thomas Christen vorgenommen. Zart schmelzend dabei die Stimme, glockenklar und fein moduliert vom flüsternden Hauch bis zum kraftvollen Gesang. Manches Mal entstehen reizvolle Brüche. Es ist eine seltsame, doch homogene Mixtur aus Tango, Latin und Jazz, aus Balladen und Folklore. Musikalische Kategorien werden ignoriert. Die musikalische Begleitung unterstreicht - wie bei Rilkes "Zum Einschlafen zu sagen" - die stimmliche Weichheit und Wärme. Der Gruppe gelingt es, die Musik nicht über, sondern gleichberechtigt zu den poetischen Texten zu stellen. So haben die Künstler eine passende Vertonung der Texte und Interpretation der lyrischen Vorlagen geschaffen. Hin und wieder wirkt die Stimme wie bei dem Text "La lune blanche" von Verlaine leicht aufgeraut, um gleich darauf bei "Die frühen Jahre", einem Lied zu Mascha Kalékos Text, kleinmädchenhaft rein und unschuldig zu klingen. Hermann hesses "Steppenwolf" hat für den Titelsong Pate gestanden - mit einem Akkordeon-Intro, mehrstimmigem Gesang, "heulendem" Finale. "Ein Jüngling liebte einst ein Mädchen" von Heinrich Heine verwandelt sich in einen Musette-Walzer und bei "Sie schläft" von Kurt Tucholsky - mit einer sanften Gitarren-Einleitung - singt Schné zunächst mit sich selbst im Duett. Bei "Sonett 18" stammen die Lyrics von William Shakespeare. Komponiert hat Ingo Höricht - mit Ausnahme von "Alle Fliegen", das von Henrike Krügener stammt. Ein Leckerbissen für Liebhaber. Klaus Mümpfer


Handbag Rezension im Blog "Mango Wave"


Mango Wave Blog

Mellow Melange - Handbag: Little Stories of Little Things (2013)
This concept album contains eighteen songs and the bonus track 'Parfum', and it was released via NIL Records in 2013. The nineteen tracks contain one little tale each. Each of the songs stands for one object that can be found in an ordinary handbag. And thus, the 'Photograph', the 'Postcard from Ireland', the 'Lipstick', the 'Penny', and all the other objects in this handbag tell us their stories. "Handbag: Little Stories of ittle Things" is a compilation of tales as ordinary as beautiful, and yet so unique. But actually, it is a lot more than just that. Mellow Melange and guest musician Hilko Schomerus who played percussions on 'Button' and 'Postcard from Ireland' invite us on a fantastic journey. They let us dive into the handbag where nineteen little things introduce themselves to us. Each of them tell us their thrilling stories while the band accompanies their melancholic and fantastic narrative. Thus, "Handbag" becomes a cinematic experience in which mouthless objects are given not even a voice, but a whole chanson. Therefore, this album will not only please fans of tales, chamber music, Jazz, Folk, and Chanson, but also of Musicals. Also, if you love this sound, you should also dig into Schall und Rausch, and Peggy Luck.

http://mangorave.blogspot.com/2022/01/double-review-mellow-melange-handbag.html#comments



Rezension der CD "Nimm mich hin. Dein Will" im Blog Mango Wave


Mango Wave Blog

Mellow Melange - Nimm mich hin. Dein Will!: Shakespeare Sonette - vertont von Mellow Melange feat. Petra Janina Schultz (Bremer Shakespeare Company)
This album's title is quite long, and it will probably need a little explanation, for the non-German speakers especially. The main title "Nimm mich hin. Dein Will!" (German: "Take me there. Your Will!") draws the first reference to whose oeuvre this concept album might be about. And so the first phrase of the subtitle proves us right that this release contains sonnets by William Shakespeare set to music by Mellow Melange (yes, in German 'sonnet' is really spelled 'Sonett'). As a special guest, Petra Janina Schultz from the Bremer Shakespeare Company joins the band as a vocalist in 'Sonett 89'.
On the back cover (picture above), you can see which sonnets the band chose for this album, so Shakespeare fans and lovers of British Literary Studies can dig deeper into the literary background of this release. Meanwhile, let us focus on the music. Folk and Chamber Music are a lot more on spot on this album, and thus the sound is much sweeter than on "Handbag". An outstanding exception is the 89th sonnet, sung by Petra Janina Schultz - a deep blue and heavy, slow Jazz song.
With this album, Mellow Melange let the golden age of British poetry be reborn in contemporary days. Romanticism meets Jazz, Folk meets Chamber Music, sophisticated music is presented with such passion it sounds so easygoing.
If I had known this album when studying Anglistics, I might have been more enthusiastic about my studies.

http://mangorave.blogspot.com/2022/01/double-review-mellow-melange-handbag.html#comments



"Steppenwolf" Rezension im FOLKER

Rainer Katlewski in Folker 3/2019, www.folker.de

SCHNÉ ENSEMBLE
Steppenwolf
(Cross The Border Productions)
mit Texten
Der Steppenwolf von Herrmann Hesse ist seit Generationen immer wieder eine Inspiration für Publikum und Künstler. Die Einsamkeit und das Animalische faszinieren stets auf neue. Die Naturempfindung, die Jahreszeiten bilden auch den Schwerpunkt der Texte verschiedener Autoren, die der Bremer Musiker Ingo Höricht (siehe eigene Rezension) vertonte. Von Mascha Kaléko, Tucholsky, Rilke, William Blake, Paul Verlaine, Shakespeare und auch von der Sängerin Henrike Krügener alias Schné kamen die Vorlagen der Lieder und Chansons. Die Naturbezüge liefern die Bilder für die menschlichen Beziehungen, die Liebe und das Lebensgefühl. Beginnen sie mit geradezu unschuldiger, kindlicher Lebensfreude, so mischen sich Melancholie und Unsicherheiten in den weiteren Liedern. So abwechslungsreich,
wie die Stimmungen sind, so variiert die Sängerin ihre Stimme von mädchenhafter Unbefangenheit bis zu verhaltener,
nachdenklicher Zurückhaltung und verträumter Unschuld. Mit Piano, Violine, Akkordeon, Gitarre und Bass ist die Band breit gefächert und kann dadurch stimmungsvolle Klangfarben und ebenfalls eine große Varianz erreichen.
Ein interessantes Album, das sich großen Namen adäquat und zeitlos modern nähert.
Rainer Katlewski




Steppenwolf-Rezension im Magazin Folkworld

FolkWorld

Schné Ensemble "Steppenwolf"
Cross The Border Records, 2019

Wenn es dem Kritiker ernsthaft Kopfschmerzen bereitet, die Musik eines Ensembles einzuordnen, hat das Ensemble schon mal alles richtig gemacht. Die Musik, die er hört, wird zunächst solitär und verwechslungsfrei. Die CD “Steppenwolf” des Schné Ensembles ist so ein Fall, in dem sich jeder Titel einzeln dem Ohr und dem Hirn des Hörers nähern will und die gesamte Produktion zu einer persönlichen Hörerfahrung reift. Hier, auf diesem musikalisch vielseitigen Album, nimmt man Anteil am Gefühlsleben der Sängerin Hendrike Krügener, die im Ensemble auf den Namen Schné hört. Dabei sind nicht alle Texte auf dem Album von ihr, sondern stammen unter anderen von der jüdischen Dichterin Mascha Kalenko, Rainer Maria Rilke, Kurt Tucholsky und, wie der CD-Titel erahnen lässt, Hermann Hesse. Es geht in den Liedern ebenso um Freude, wie um Einsamkeit, Liebe und deren Fehlen. Hendrike Krügener dominiert in den Liedern mit klarer und liebenswürdiger Stimme. Die musikalische Ummantelung ist dezent und dennoch mit großer Stimmigkeit auf die Sängerin ausgerichtet. Neben den allesamt hervorragenden Musikern sei die Akkordeonbegleitung von Mariska Nijhof zu erwähnen, die immer wieder die Sängerin vokal unterstützt. “Steppenwolf” ist ein Album, mit dem man eine Weile auf wundervolle Weise die Zeit vergessen kann.
© Karsten Rube




Albumvorstellung von "DEEP BLUE" in der Lüneburger Landeszeitung vom 21. August 2020

Lüneburger Landeszeitung 21.08.2020

Klassik: Nun aber Entspannung,
und die kommt von Ingo Höricht.
Der Bremer leitet seit 25
Jahren als Geiger, Bratscher, Gitarrist,
Komponist und Arrangeur
die Formation Mellow Melange,
die er selbst als New-
Acoustic-Ensemble bezeichnet.
Mellow Melange spielt in unterschiedlichen
Besetzungen, o!
mit der aus Lüneburg stammenden
Sonja Firker, Musik zwischen
Folk, Klassik, Chanson und
Jazz. Zwei Lüneburg-Konzerte
sind für den Herbst geplant. In
seiner eigenen Musik folgt Höricht
etwas stärker klassischen
Traditionen, zwei Stücke auf seinem
neuen Album „Deep Blue“
greifen Musik von Gabriel Fauré
(1845-1924) auf. Hörichts 16 kammermusikalische
Kleinode, Miniaturen,
Kop$ino-Kreationen
sind zuvörderst dem Melodischen
und Atmosphärischen verpflichtet,
mit Liebe zum warmen
Celloklang und zum Nachlauschen
von Klavierklängen, die
auf dem Album Marialy Pacheco
spielt. Unterm Strich: Warmer
Sommerabend, letztes Tageslicht,
lauschen… oc
! Ingo Höricht – Deep Blue (Cross
The Border Productions)



Albumvorstellung von "DEEP BLUE" im Hessischen Rundfunk

HR 2 Hörbar 5. August 2020

Unser heutiger Fokuskünstler Ingo Höricht komponiert einfach überall: am Strand, beim Autofahren, an seinem Flügel. So sind in seiner Laufbahn schon an die 40 (!) Alben zusammengekommen mit von ihm selbst geschriebenen Material, eingespielt von verschiedenen Ensembles, meistens kammermusikalisch.

Der in Bremen lebende Komponist und Geiger Ingo Höricht hat gerade ein neues Album herausgebracht: "Deep Blue" heißt es. Seine Musik klingt oft nach dem Soundtrack für einen imaginären Film, gerne mal ein bisschen melancholisch, vor allem aber sehr harmonisch und gekonnt. Richtig schöne Musik zum entspannten Zuhören und Abtauchen nach Feierabend.

„Deep Blue“ so heißt das neue Album von dem Bremer Komponisten Ingo Höricht, der wirklich ein erstaunliches Händchen hat beim Schreiben von ganz feinen Klangminiaturen. Das ist auf eine Weise ganz klassisch komponiert, aber es ist eben auch mit beiden Beinen fest im Hier und Jetzt verwurzelt. (aus der Moderation von Bianca Schwarz)



Rezension von "Minor" in der Zeitschrift FOLKER

Erik Prochnow in FOLKER 3/2019

INGO HÖRICHT
Minor (Cross The Border Productions)
Er komponiert eigentlich ständig, ob beim
Spazierengehen, beim Autofahren, am Strand
oder in seinem kleinen Haus mit dem großen
Garten in der Nähe von Bremen. Der studierte
Violinist und Komponist ist immer von Musik
erfüllt. Das Ergebnis sind zahlreiche Projekte
wie Mellow Melange oder das Schné Ensemble
(siehe eigene Rezension), die von ihm gegründet
wurden und bislang mehr als dreißig Alben
einspielten. Sein jüngstes Produkt verursacht
dabei geradezu Suchtcharakter. Moderne
Kammermusik jenseits aller Klassifikationen
könnte man die achtzehn wunderbaren Kompositionen
auf Minor („Moll“) nennen. Seine
bildhaen instrumentalen Kompositionen
zwischen Klassik, Chanson, Jazz, Filmmusik
und Folkballaden verströmen einen harmonischen
Charakter, der den Hörer ab dem ersten
Ton gefangen nimmt, mal sparsam nur mit der
kubanischen Pianistin Marialy Pacheco und
dem Klarinettisten Bernd Schlott arrangiert,
mal aufwendiger produziert mit Hörichts eigenen
Ensembles oder dem Ponticulus Quartett.
Egal ob in den gefühlvollen Stücken das Cello,
die Geigen, das Akkordeon oder das Saxofon
die melancholischen Klangfarben setzen,
immer schwingen Aufbruch und ein Lachen
mit. Es wird Zeit, dass Ingo Höricht von einem
breiten Publikum entdeckt wird.
Erik Prochnow




Schné Ensemble STEPPENWOLF


Jazzpodium Juni 2019

"Steppenwolf" betitelt das Schné Ensemble seine CD und weist darauf hin, dass die Gruppe um die Sängerin Schné sich auf Ursprünge besinnt. Es ist die musikalische Umsetzung von deutsch- und fremdsprachiger Lyrik durch die weiche und helle, ja intime Stimme der Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Henrike Krügener heißt. Dieses Mal hat sich die Formation die Texte von Hermann Hesse, Kurt Tucholsky, Rainer Maria Rilke, William Blake und William Shakespeare, Paul Verlaine, Mascha Kaléko und Thomas Christen vorgenommen. Zart schmelzend dabei die Stimme, glockenklar und fein moduliert vom flüsternden Hauch bis zum kraftvollen Gesang. Manches Mal entstehen reizvolle Brüche. Es ist eine seltsame, doch homogene Mixtur aus Tango, Latin und Jazz, aus Balladen und Folklore. Musikalische Kategorien werden ignoriert. Die musikalische Begleitung unterstreicht - wie bei Rilkes "Zum Einschlafen zu sagen" - die stimmliche Weichheit und Wärme. Der Gruppe gelingt es, die Musik nicht über, sondern gleichberechtigt zu den poetischen Texten zu stellen. So haben die Künstler eine passende Vertonung der Texte und Interpretation der lyrischen Vorlagen geschaffen. Hin und wieder wirkt die Stimme wie bei dem Text "La lune blanche" von Verlaine leicht aufgeraut, um gleich darauf bei "Die frühen Jahre", einem Lied zu Mascha Kalékos Text, kleinmädchenhaft rein und unschuldig zu klingen. Hermann hesses "Steppenwolf" hat für den Titelsong Pate gestanden - mit einem Akkordeon-Intro, mehrstimmigem Gesang, "heulendem" Finale. "Ein Jüngling liebte einst ein Mädchen" von Heinrich Heine verwandelt sich in einen Musette-Walzer und bei "Sie schläft" von Kurt Tucholsky - mit einer sanften Gitarren-Einleitung - singt Schné zunächst mit sich selbst im Duett. Bei "Sonett 18" stammen die Lyrics von William Shakespeare. Komponiert hat Ingo Höricht - mit Ausnahme von "Alle Fliegen", das von Henrike Krügener stammt. Ein Leckerbissen für Liebhaber. Klaus Mümpfer


CD Tipps von hr 2 Kultur: Moll mit Sogwirkung


Hessischer Rundfunk hr2-Klassikzeit, 25.01.2019, 10:30 Uhr Adelheit Kleine

Die Romantiker haben sie kultiviert. Glaubt man der Kulturwissenschaft, dann ist die Melancholie heute wieder dabei, salonfähig zu werden. Was die aktuelle Musik angeht, scheint es jedenfalls auch hier eine deutliche Tendenz zu geben. "Minor" hat der Bremer Komponist Ingo Höricht sein neues Album genannt – und darauf spielt der Musiker gekonnt mit Klangfarben in moll.

Ein paar Töne und schon ist man mittendrin in "Minor", in dieser Moll-Stimmung, die einen so wohlig auffängt! Bei seinem Album "Minor" setzt Ingo Höricht vor allem auf sensible Klangfarben, oft gibt er einem wehmütigen Cello die Stimme, auch einer dünn besaiteten Geige, dann übernimmt das Akkordeon mit seinem Hang zur Melancholie oder eine klagende Klarinette. Eine Hommage also an den Weltschmerz!

Fazit

Ingo Höricht gibt seiner Musik viele Facetten: Mit unterschiedliche Taktarten, Tempi und nicht zuletzt abwechslungsreichen Besetzungen. "Minor" ist moll mit Sogwirkung, auf die man sich gerne einlässt.

Ingo Höricht u.a.
Minor
Cross The Border Productions

hr2-Klassikzeit, 25.01.2019, 10:30 Uhr

Veröffentlicht am 25.01.19 um 09:57 Uhr

Quelle: © hr2



"Minor" CD Vorstellung in der Sendung MDR Kultur Spezial


MDR Kultur

"Ingo Höricht, Violine und Bratsche, hat ein neues Album vorgelegt.....Höricht komponiert sehr melodisch. Es klingt oft so als würde er mit der Geige oder der Bratsche eine Singstimme spielen. Außerdem könnte man meinen, die Musik sei für Szene angelegt, also sehr griffig, teilweise schwer und mollig, daher auch der Album-Name "Minor", das englische Wort für Moll. Da passt natürlich auch das Akkordeon ganz wunderbar rein....Hörichts Ensemblestücke haben einen außergewöhnlich melancholisch schönen Klang.... (Julia Hemmerling)


"Minor" - Rezension im Online Magazin Kultkomplott

Kultkomplott - Jörg Konrad

Ingo Höricht – der Name dürfte nur wenigen vertraut sein. Das ist schade, denn der in Bremen lebende Geiger, Komponist, Produzent und Bandleader bringt musikalisch einiges zum Ausdruck, das sich lohnt einem breiteren Publikum vorgestellt zu werden. Seine Arbeiten veröffentlicht der 63jährige seit Jahren akribisch in Eigenregie. Nun ist mit „Minor“ wieder so eine kleine aber feine Sammlung seiner Kompositionen erschienen, eingespielt in unterschiedlichsten Besetzungen. Mit dabei sind natürlich Hörichts eigene Formationen Mellow Melange und das Schné Ensemble. Zudem kommen so großartige Solisten wie die kubanische Pianistin Marialy Pacheco, der Saxophonist und Klarinettist Bernd Schlott oder der australische Komponist, Dirigent und Pianist Gordon Hamilton musikalisch zum zug. Das stilistische Spektrum der insgesamt achtzehn Stücke reicht von chansonartigen Liedern, über stille Balladen, bis hin zu klassischen Versatzstücken und wunderbar stimmigen Instrumentals. All diesen Titeln ist eines gemeinsam: Sie bestechen durch ihre harmonische Balance und ihren impressionistischen Charakter. Die Musik ist transparent, leicht, manchmal sogar schlicht, zeichnet sich aber durch die Abwesenheit jeglicher Banalität aus. Die Melodielinien sind klug organisiert, die harmonischen Konzepte unterstützen den Eindruck eines in sich geschlossenen musikalischen Systems. Wer also temperamentvolle Aufreger sucht, der wird hier nicht unbedingt fündig. Wer jedoch nach dem Trubel der Festtage nach etwas Ausgleichendem, die Seele streichelndem sucht, sollte hier zugreifen.
Jörg Konrad



Goût de sel Rezension im Folker



SCHNÉ ENSEMBLE
Goût De Sel Live
schne-ensemble.de
(Cross The Border Productions CD 002 2015)
17 Tracks 74:02

Längst erklingt der Ruf der sechsköpfigen Formation um die Sängerin Henrike Krügener alias Schné und den Geiger Ingo Höricht weit über Bremen hinaus. Jetzt ist ihre kreative Mischung aus Chanson, Songwriting, Jazz und Klezmer erstmals live auf CD zu hören. In dem im Dezember 2014 aufgenommenen Konzert brilliert das Ensemble zudem erneut mit seinen Vertonungen deutschsprachiger Lyrik.



"todavia" - Rezension im Musiker Magazin

MUSIKER MAGAZIN 4/15 - 1/16

INGO HÖRICHT
"todavia"

Der Komponist und Produzent Ingo Höricht hat mit "todavia" die Fortsetzung von "ventana al verano" herausgebracht. Er bezeichnet die neun Stücke als "musikalische Zwiegespräche" zwischen Klavier und Kontrabass sowie Klavier und Klarinette. Die Musiker Marialy Pacheco (Klavier, David Jehn (Kontrabass) und Bernd Schlott (Klarinette) interpretieren die Werke aus der Feder Hörichts gefühlvoll und Ausdrucksstark. Klassische Instrumente, die im eingängigen Jazz swingen, streicheln die Seele. Die CD ist perfekt für triste Wintertage. Zum Einkuscheln und Zur-Ruhe-Kommen. Die Stücke sind nicht eintönig, fügen sich aber dennoch ineinander, so dass ein großes Ganzes entsteht. Wieder einmal beweist Höricht, manchem bestimmt bekannt vom Schné Ensemble, wie wunderschön Instrumentalmusik sein kann."



aktuell im CD-Player

Hifi-Forum.de

"Erfrischend gute Musik aus Deutschland (!)"


"todavia" Rezension im Kultkomplott

Kultkomplott

Ein verrauchter Blues, eine romantische Elegie, ein leiser Bossa Nova, eine strahlende Ballade. Ingo Höricht, Geiger und Komponist aus Bremen, hat für die Interpretation eigener Stücke die Pianistin Marialy Pacheco als musikalisches Zentrum gewinnen können. Was die in Deutschland lebende Kubanerin spielt, sie war 2012 Gewinnerin der „Solo Piano Competition“ im Rahmen des Montreux Jazz Festival und wurde 2014 als erste Jazzpianistin zur offiziellen „Bösendorfer Künstlerin“ berufen, lebt vom Temperament und der Musikalität ihrer karibischen Heimat. Doch wie sie in der vorliegenden Aufnahme deutlich macht, beherrscht sie die kammermusikalischen Varianten des Jazz ebenso stilsicher. In kurzen Solo- und Duoeinspielungen mit Bernd Schlott (Klarinette) und David Jehn (Bass) haucht sie mit weichem, sensiblem Anschlag den Vorlagen etwas melancholisch Ambitioniertes ein, rückt die insgesamt acht Kompositionen, was die unaufgeregte Dringlichkeit ihrer Herangehensweise betrifft, in die Nähe von bekannten Jazz-Standards. Ihr Wechselspiel zwischen Komposition und Improvisation strahlt kontemplative Ruhe aus, ohne dass sie sich in den Fallstricken der Vorhersehbarkeit oder Durchschaubarkeit verfängt.
Ihre Duos mit Bernd Schlott und David Jehn sind geschliffene Dialoge, auf Augenhöhe umgesetzt. Sehnsuchtsmelodien, verpackt in verbindliche Strukturen, leicht aufgebrochen durch spontane Ideen, die an einigen Stellen der Musik eine andere, unvorhergesehene Richtung gibt. Es ist schon eigenartig, dass dieses kleine Juwel keinen Vertrieb gefunden hat. Aber man kann die Aufnahme unter folgender Anschrift auch bestellen: Ingo Höricht, Holbeinstr. 17, 28209 Bremen oder: http://www.ingo-hoericht.de/kontakt.php?p=7
Jörg Konrad Kultkomplott



Angehört: Schné Ensemble live - "goût de sel"

Lüneburger Landeszeitung

Geige, Viola und Gitarre
spielt Ingö Höricht, er
komponiert Musik zwischen
Klassik, Jazz und Chanson und
leitet neben der Gruppe Mellow
Melange auch das Schné
Ensemble. Das formiert sich
um eine Sängerin, deren Name
Schné ideal zu einer Musik
voller Poesie passt. Mit einer
zwischen kindlich und jazzig
changierenden Stimme fängt
Schné Lieder ein, die versponnen
sein können, voll von
Melancholie und dann wieder
voller Lebenslust. Das live aufgenommene
Album „Goût de
sel“ (Starfish Music) bringt Vertonungen
von Lasker-Schüler,
Rilke und Brecht, eigene Stücke
der Bandmitglieder, es wandert
durch Sprachen und Stile, bildet
dabei dank sensibler Arrangements
eine Einheit. oc



Abgehört

Lüneburger Landeszeitung

Vorsicht Suchtgefahr! Mit
dem Bassisten David Jehn
hat die kubanische Pianistin
Marialy Pacheco bereits ein
Album aufgenommen. Für „todavia“
(Starfish Music) kommt
Klarinettist Bernd Schlott hinzu,
und gemeinsam spielen sie
traumschönen, balladengetränkten
Jazz, in den man sich
einfach fallen lassen kann, um
ein wenig mitzuschweben. Hier
und da wecken die Kompositionen
von Ingo Höricht (Mellow
Melange) bzw. das bei aller
Poesie nie klischeehafte Klavierspiel
der Kubanerin mit ein
paar Reibungen aus der Trance,
das erfrischt.
Einfach nur zuhören und genießen!
oc



Ingo Höricht & Michael Berger "Moments Animés"

Musiker Magazin

"Ingo Höricht an der Violine und Michael Berger am Piano und heraus kommt "Moments Animés", was soviel wie bewegte oder bewegende Momente heißt. Hierzu braucht man keinen Gesang, nein, der würde diese einzigartige Atmosphäre nur zerstören. Hier lässt man sich von den beiden Meistern und ihrer verträumten Musik einfach tragen. Musikliebhaber des gepflegten Klanges werden ihre helle Freude an Stücken wie "Impromtu" oder dem wohl schönsten Stück des Albums "Collegato" haben. Welche Wirkung und welche Farbigkeit die Musik des Duos hat, lässt sich sicherlich nicht allgemein beantworten, sondern muss von jedem Einzelnen in Erfahrung gebracht werden. Die wunderschönen Klaviermelodien und die mit viel Gefühl gespielte Violine tragen einen einfach nur davon. Gänsehaut bleibt beim Hören von "Moments Animés" nicht aus. Keine Ahnung, ob die Musikwelt auf "Moments Animés" gewartet hat. Eins ist aber schon mal sicher: ohne diese Platte wäre sie auf jeden Fall ein ganzes Stück bornierter."


Ingo Höricht & Michael Berger - Moments Animés

gaesteliste.de Klaus Reckert

Ingo Höricht & Michael Berger - Moments Animés

"Instrumentalmusik für Violine/Viola und Flügel ist vermutlich nicht ganz das typische Beuteschema der meisten GL.de-Leser. Der Blick über den Rand der Gästeliste ist hier aber ungemein lohnend: Michael Berger (pno; u.a. Quadropol, Mellow Melange, Schné Ensemble, Kooperationen mit Eberhard Weber oder John Abercrombie) und Ingo Höricht (vln; u.a. Mellow Melange, Lamberti Quartett) gelingt das Kunststück, klassische Traditionen und Instrumentarium mit jazzigen Freiheiten zu berührender neuer Musik zu verschmelzen. Beispielsweise zu der den Anfang machenden, sterbensschönen und melancholischen "Rhapsodie". Sie scheint zunächst den puren Wohlklang zu verbreiten, doch ein "schräger" Lauf auf dem Flügel bereitet auf den folgenden folkigen Aufbruch vor. Jazzartig mutet vor allem das Zusammenspiel und Aufeinander eingehen der Künstler an. Obwohl es sich um auskomponierte (von Höricht, nur die Klavierarrangements stammen von Berger) Musik handelt, hat man den Eindruck, einen (auf unglaublich hohem Niveau geführten) Disput zu belauschen, bei dem abwechselnd der eine den anderen Gesprächspartner überzeugt und so den Diskurs auf neue Pfade führt. Einen von vielen Höhepunkten bietet das sanft vergehende "Ultima Luce".
PS: Ingo Hoericht bietet kostenlose mp3-Downloads zu vielen seiner Veröffentlichungen an, beispielsweise unter der zweiten Surfempfehlung. Noch mehr aber empfiehlt sich natürlich der CD-Erwerb, gerade bei derartig audiophiler Musik."



INGO HÖRICHT & MICHAEL BERGER

FOLKER 1 2015

INGO HÖRICHT & MICHAEL BERGER
Moments Animés

(Cross the Border Prouctions 001 2014, go! www.ingo-hoericht.de )
16 Tracks, 47:53

Ein Fall für Klassikliebhaber: Der musikalische Grenzgänger und Violinist Ingo Höricht spielt mit dem Jazzpianisten Michael Berger kammermusikalische Duos. Die Werke knüpfen an Kammermusik der Romantik an. Gelegentlich meint man Tango-Melancholie zu spüren. Die Musiker spielen schwermütig und sehnsuchtsvoll. Ein Album für ruhige Stunden.



Abgehört: "moments animés"

Lüneburger Landeszeitung

"Als Duo entwickeln Höricht & Berger Musik auf einer romantischen, traditionsbewussten, also klassisch verankerten Basis. Die Muster werden aber aufgebrochen, mit Elementen von Folk bis Jazz bereichert, was Spannung schafft, - alles in hoher Qualität und im Bewusstsein, dass die Kraft in der Ruhe liegt.! (oc)


Ventana al Verano (Marialy Pacheco & David Jehn)

www.homecinema-fr.com Coup de coeur Jazz de la semaine

"Et là, tout de suite le sentiment d'un truc plus sincère, qui donne envie d'écouter plus. Bingo, c'est vraiment très bien. En duo avec le contrebassiste David Jehn (inconnu pour ma part), mais souvent en solo, le disque qui s'appelle "Ventana al Verano", sur des compositions de Ingo Höricht (encore inconnu).

Un résultat très sympa, pas de prise de tête, ça coule, ça swingue un peu, ça sonne, un peu "facile" parfois mais globalement très agréable à écouter. Ça fait quelques temps que je l'ai, et il revient régulièrement, c'est la signature d'un disque à conseiller :wink: ."